Donauwelle_Teller

Biskuit Teig vegan, als Donauwelle Copycat
Foto: Laura Meyer

Wie in meinem letzten Biskuit-Beitrag versprochen, kommt hier das Rezept für das Pendant in veganer Ausführung.

Biskuit Teig vegan

Der letzte Biskuitteig mit Ei war zwar richtig lecker, aber ich bin immer noch ein Fan davon, viele Rezepte ohne Ei umzusetzen. Vielleicht ist es ein Stück Gewohnheit, weil ich in den letzten drei Jahren keine Eier essen durfte, aber ich merke auch, wie sich mein Geschmacksempfinden verändert hat. Kennt ihr das? Das ist wie mit den Fruchtzwergen: Als Kind geliebt und als Erwachsener rümpft man die Nase.

Wie dem auch sei! Damit es nicht schon wieder das gleiche Rezept wird, habe ich mir überlegt, wie man aus Biskuit etwas ähnliches wie Donauwellen zaubern könnte.

Zutaten für den Teig
250 ml Wasser
225 Gramm (glutenfreies) Mehl
175 Gramm Zucker
6 EL neutrales Öl
4 TL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
Zutaten für die Füllung
1 Päckchen Rice Whip (alternativ laktosefreie Sahne)
rote (Kirsch-)Grütze
Kakaopulver zum Bestäuben

Zubereitung

1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem homogenen Teig verarbeiten.

2. Den Teig in eine gefettete Form eurer Wahl geben (vorzugsweise natürlich flach. Eine Springform oder Auflaufform funktionieren super).

3. Bei 180°C Umluft 20-25 Minuten lang backen.
Im Zweifel Stäbchenprobe machen. Bleibt nichts mehr am Zahnstocher hängen, wenn ihr in den Teig piekst, ist er gut.

Das war’s schon, was den Teig angeht.
Wer einen dunklen Biskuit backen möchte, gibt einfach noch 2-4 TL Kakaopulver zur Teigmasse hinzu.

Biskuit_Gitter

Biskuit Teig auskühlen lassen
Foto: Laura Meyer

4. Den Teig noch vor dem Abkühlen aus seiner Form auf ein Gitter stürzen.
So bekommt er von allen Seiten Luft und kann nicht anfangen zu schwitzen.

5. Rice Whip/Sahne steif schlagen.

6. Den ausgekühlten Biskuit in zwei gleich große Hälften teilen.

7. Die Sahne auf einer Seite des Biskuits großzügig verstreichen und die rote Grütze auf der Sahneschicht verteilen.

Teig_verarbeitet

Biskuit Teig mit Füllung bestreichen
Foto: Laura Meyer

8. Die unbestrichene Biskuitseite vorsichtig auf die bestrichene Seite setzen und von oben
mit Sahne bestreichen

9. Den fertig gebauten Kuchen mit Hilfe eines feinen Siebes mit Kakaopulver bestäuben

Das Feintuning

Wer möchte, kann jetzt natürlich noch Feintuning machen. Für eine Art Donauwelle kann man noch eine zusätzliche Schokoladenglasur aus Zartbitterschokolade auftragen und mit einer Gabel kleine Wellen hineinziehen.

Die Version mit der roten Grütze ist quasi die Lösung für Einsteiger. Wer nun mit dem Biskuit ein bisschen experimentieren möchte, kann auch Amarena Kirschen nehmen und im Teig einbacken.
Ich habe diese Variante gewählt, weil ich vermeiden wollte, die Konsistenz vom Biskuitteig zu sehr aufzuweichen. Aber wenn man ihn nicht mit Kirschen ertränkt, sollte er das locker aushalten.

Donauwelle

Biskuit Teig glutenfrei und vegan als Donauwelle Copycat
Foto: Laura Meyer

Mein Fazit

Ich hätte nie gedacht, dass veganer Biskuit so lecker schmecken würde! Die Donauwellen waren ratzfatz alle und wieder einmal musste ich zusehen, dass ich es schaffe, noch ein paar Fotos zu schießen, bevor sich alle darüber hermachen.

Eine  Anmerkung  noch zur Dicke des Teigs:
Je nachdem, wie hoch ihr eure Copycat Donauwellen haben wollt, solltet ihr die Form auswählen. Ich habe eine kleine Auflaufform genommen, so dass der Teig insgesamt etwas höher geworden ist.

Viel Spaß beim Nachbacken!

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Written by Laura
liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht. Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.