Ihr Lieben,

ich durchlaufe momentan ja so ein bisschen eine Selbstversuchsphase und mein Verdacht, dass ich Histamin derzeit nicht so gut vertrage, scheint sich zu bestätigen.
Beim NMI Portal habe ich mich ein bisschen reingelesen und eine schöne Übersicht gefunden, die schonmal grobe Anhaltspunkte bietet, welche Lebensmittel viel Histamin enthalten oder den Abbau von Histamin beeinträchtigen.

Ich konnte nun folgende Veränderungen bei mir feststellen:
– Ich vertrage plötzlich Milchprodukte so gut wie seit Jahren nicht mehr. Die laktosefreien Varianten bereiten mir derzeit überhaupt keine Schwierigkeiten.
– Sojaprodukte gehen derzeit gar nicht klar. Egal, ob es sich um Sojasahne, -milch oder -joghurt handelt. Macht alles Schwierigkeiten. Das war im Übrigen das, was mich überhaupt auf diese Fährte gebracht hat.
– Frisches Fleisch: Kein Problem. Esse ich aber z.B. selbstgemachte Frikadellen vom Mittag am Abend, ist das des Todes. Vertrage ich gar nicht. Geräucherten Schinken oder Wurst esse ich schon gar nicht mehr, das behagt mir schon nicht, wenn ich nur dran rieche.
– Frischer Fisch: Geht in der Regel. Teilweise aber hart an der Grenze.
– Kichererbsen: Vertrage ich nicht mehr.
– Schokolade/Kakao: Extrem abhängig von meiner Tagesform.
– Erdnüsse: Direkt aus der Hölle. Mandeln gehen ganz gut, Haselnüsse kann ich nicht einschätzen, weil ich dagegen ja sowieso allergisch bin
– Tomaten: Tagesform abhängig.
– Hefe: Sehr schwankend.
– Ei: Alles tutti.

Das sind auf jeden Fall eine Menge Indizien. Aber ich kann schonmal bestätigen, dass ich nichts merke, wenn ich die Sachen weglasse, die ich oben als kritisch aufgeführt habe.
Dass es bei einigen Lebensmitteln so unterschiedlich ist, liegt vermutlich auch daran, dass es individuelle Toleranzschwellen gibt.
Dass ich Milchprodukte derzeit gut vertrage, vereinfacht ein paar Dinge zum Glück, so dass ich von Soja einfach „zurück“ umgestiegen bin auf laktosefreie Produkte. Getreide vertrage ich nach wie vor nicht, aber da das wohl eher mit meinen Allergien zusammenhängt, ist das nicht verwunderlich. „Glutenfrei“ bleibt mir also erhalten.

Der Kakao, bzw. die Schokolade – das ist für mich ziemlich hässlich. Genauso wie Tomaten. Beides Dinge, die ich sehr gerne mag. Aber ich werde jetzt mal weiter beobachten und ein bisschen experimentieren.
Hat jemand von euch schonmal einen Test auf Histaminintoleranz machen lassen? Die Suche im Netz hat mich nicht besonders optimistisch gestimmt einen Test zu finden, der wirklich zuverlässig ist.
Wenn also jemand einen Tipp hat: Her damit!

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Written by Laura

liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht.

Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.