Nach ein wenig Blogabstinenz (viel Arbeit, wenig Brot, ihr kennt den Spruch), veröffentliche ich heute den letzten Teil meiner Testberichte über die glutenfreien Felicia Nudeln.
Ich hatte euch über die glutenfreien Felicia Nudeln aus Reismehl berichtet und kürzlich auch über die zweite Sorte, die ich probiert hatte: die leckeren 4-Korn-Nudeln.
In meinem Testpaket waren drei glutenfreie Nudelsorten enthalten und die letzte Packung kam dann am letzten Wochenende zu ihrem heroischen Einsatz.
Wir hatten nämlich total verbummelt, dass sich der Donnerstag in sein Feiertagskleidchen geworfen hatte und somit hatten wir nur frischen Spargel, von der Spargelbude nebenan, im Haus. Bei den netten Leuten hatten wir nämlich am Mittwoch Abend noch – vermeintlich vorausschauend – frischen Spargel eingekauft, weil wir am Wochenende unbedingt welchen essen wollten.
Ist schon cool, wenn man sich denkt „Das haben wir voll gut geplant.“ und dann merkt man, so gegen 22 Uhr: „Sag‘ mal, wieso waren wir eigentlich nicht im Supermarkt? Morgen ist doch zu?!“

Wie dem auch sei, die Felicia Nudeln haben uns vor dem Diättag bewahrt.
Dieses Mal kam die glutenfreien Pasta aus Buchweizen zum Zug.

Zunächst war ich sehr skeptisch, weil das Buchweizenmehl sehr dunkel aussieht. Ich entschuldige mich schonmal rein prophylaktisch bei allen Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, aber:
Rein von der Optik erinnerte mich das extrem an Krankenhausessen.

Dafür ist die Zutatenliste wieder einmal ein Traum, weil quasi nix drin ist.
Außer Buchweizenmehl. Seht selbst:

Felicia_Buchweizen_Inhalt

Womit ich nicht ganz hingekommen bin, ist die angegebene Kochzeit von 8-10 Minuten.
Als ich nach der angegebenen Zeit die erste „Nudelprobe“ gemacht habe, war die Pasta noch ziemlich gummiartig. Für einen kurzen Moment schürte das schon meine Panik, dass ausgerechnet diese Sorte zu den glutenfreien Nudeln gehört, die sich einfach der „normalen“ Pasta Konsistenz verweigern.

Zum Glück hat sich die Situation allerdings schnell entschärft, nachdem ich die Nudeln einfach 5 Minuten länger gekocht habe. Danach waren sie richtig schön al dente und überhaupt nicht mehr gummiartig.
Woran das liegt, weiß ich auch nicht genau, eventuell verhält sich Buchweizen beim Kochen einfach anders, als beispielsweise Reismehl.

Den Spargel habe ich vorgekocht und in mundgerechnet Stücke geschnitten.
Die Soße dazu habe ich mit folgenden Basiszutaten gekocht:
Sojabutter im Topf zerlassen, mit einem Löffel Dinkelmehl andicken, mit laktosefreier Sahne und etwas laktosefreier Milch aufgießen. Mit Gewürzen* abschmecken, fertig.

*Salz, Peffer, getrocknete Gartenkräuter

Felicia_Buchweizen_final

Genau wie ihre Vorgänger, konnte mich die Felicia Buchweizenpasta im Geschmack voll und ganz überzeugen.
Klar, an der Optik der Marke „Krankenhausteller“ (sorry, nochmal!) ändert sich nichts, aber vom Geschmack her unterscheiden sich die Nudeln aus Buchweizen in keinster Weise von den anderen Sorten.
Klingt komisch, ist aber so.
Hätte man die Pasta mit verbundenen Augen gegessen, wäre man nicht auf die Idee gekommen, dass es sich um Buchweizen handelt.
Ich fand das sehr erstaunlich und war äußerst positiv angetan. Denn ich gebe es zu: Auch ich bin nicht frei von Vorurteilen, besonders wenn es um solche Dinge wie Mehle geht.
Aber sollte ich demnächst Buchweizen Produkte finden, werde ich da mit Sicherheit zugreifen!

Die Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt, meine Meinungsbildung bleibt davon unberührt. Der Text spiegelt meine persönlichen Erfahrungswerte wider und erhebt somit keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

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Written by Laura

liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht.

Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.