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Ihr Lieben,

da ich seit Anfang des Jahres allergiebegründet auf Milchprodukte verzichte (ich taste mit aktuell ganz langsam heran), habe ich schon einige Alternativen durchprobiert.
Soja- und Mandelmilch sind ganz klar meine Favoriten. Bei Kokos- und Reismilch kann ich mich einfach mit dem Geschmack nicht anfreunden und Hafermilch fällt aus, weil ich Gluten ebenfalls meide. Ein Hoch auf die Allergien.

SojaKaffee
Mandelmilch verwende ich sehr gern, wenn ich für Koch- oder Backrezepte Milch ersetzen muss. Ich habe damit schon Pancakes und Donuts gebacken und war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die Milch aus Mandeln ist für meinen Geschmack bei süßen Teigen am „unauffälligsten“, um Kuhmilch zu ersetzen.

Bei Sojamilch sieht es schon anders aus. Da bin ich streckenweise eine ziemliche Kostverächterin. Die „normale“ Sojamilch schmeckt mir nicht, die ungesüßte schon gar nicht und für meinen Kaffee kann ich mich ausschließlich mit der Vanille Sojamilch anfreunden. Meine Cornflakes oder mein Müsli dürfen in Bananen Sojamilch baden, ab und zu auch in der Schokoladenvariante. Zum „einfach so“ Trinken mag ich ausschließlich die Kakao Version von Alnatura. Alles andere geht pur für mich gar nicht.
Klingt komisch, ist aber so. Zum Glück hat man heutzutage eine breite Auswahl an Geschmacksrichtungen, sonst wäre ich da ganz schön aufgeschmissen oder müsste schlicht und ergreifend damit leben.

Inzwischen habe ich schon des öfteren auf anderen Blogs und in diversen Diskussionsgruppen gelesen, dass einige dazu übergegangen sind, ihren Milchersatz selbst herzustellen. In der eigenen Küche.
Weil mich generell alles interessiert, was mit Kochen und Küche zu tun hat, habe ich mich im Netz mal auf die Suche begeben und sogar Anleitungen gefunden, wie man zum Beispiel Sojamilch selbermachen kann.
Bohnen einweichen, zu Brei pürieren, passieren (bzw. filtern), abkochen.
Klingt von der Umsetzung her nicht besonders schwierig, aber ich muss ehrlich zugeben, dass mir momentan die Zeit fehlen würde, meine Sojamilch selbst herzustellen.
Hätte aber durchaus den Vorteil, dass man genau weiß, was drin ist.

Es ist, wie immer, der Spagat zwischen Zeitaufwand und genauste Kontrolle über die Inhaltsstoffe.
Wie seht ihr das? Findet ihr es übertrieben, solche „Basis“ Zutaten wie Soja- oder Mandelmilch selbst zu machen? Oder findet ihr es okay, wenn man z.B. extrem darauf achtet, was man für Inhaltsstoffe zu sich nimmt?

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Written by Laura
liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht. Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.