Me And Coffee Are A Thing

Me And Coffee Are A Thing
Bildquelle: Pinterest

Nachdem sich der heutige Sonntag, mit vollgepackter to do Liste, seinem Ende entgegenneigt, ist es Zeit für den Wochenrückblick.

Besonders viel ist gar nicht passiert, was ich durchaus zu schätzen weiß. Alles geht seinen gewohnten Gang, man schleppt sich mit jeder Menge Kaffee durch die Woche und am Wochenende erledigt man die Dinge, die liegengeblieben sind.

Trotzdem blieb noch genügend Zeit zum Filme schauen und chillen. Muss auch mal sein und bei dem derzeitigen Wetter gibt es einfach nichts besseres.

Hier kommt meine letzte Woche im Zeitraffer.

immer wieder sonntags - Gesehen|Gesehen| Rein fernsehtechnisch habe ich für diesen Wochenrückblick nichts aufregendes zu bieten. Die letzte Folge von Kitchen Impossible ist letzten Sonntag ausgestrahlt worden und ich freue mich auf nächstes Jahr, wenn die bereits angekündigte dritte Staffel losgeht.
Der Bachelor liegt auch in den letzten Zügen, also die Sendung, nicht der Typ. Ich fand ja dann doch überraschend, dass er ausgerechnet Miss München dismissed hat, aber manchmal steckt man nicht drin. Oder so. Wie dem auch sei! Nächsten Mittwoch noch einmal durch das Finale eiern und dann hat auch dieses Format für dieses Jahr sein Häkchen freigespielt.

Am Donnerstag lief der erste Iron Man* im Fernsehen und irgendwie sind wir mehr oder weniger aus Versehen daran hängengeblieben. Da weder der Mann noch ich die Filme jemals komplett (von der richtigen Reihenfolge ganz zu schweigen) gesehen haben, haben wir am Samstag Abend gleich Teil 2 und 3 hinterhergeschaut.
Ich gestehe hiermit ganz offiziell, dass ich mich im Marvel-Universum nicht besonders gut auskenne. Außer Hulk und den beiden Thor Filmen habe ich noch nichts so wirklich „richtig“ geschaut. Ein paar Fetzen der Avengers, und der Fantastic Four, aber immer nur mit einem halben Auge.

Der erste Iron Man hat mir überraschend gut gefallen, sicherlich auch, weil Tony Stark nicht allen Klischees eines Superhelden entspricht. Seine eigentlich Superheldenkraft ist sein Gehirn – das finde ich einen ziemlich coolen Ansatz.
Der zweite Teil war mir storytechnisch zu konfus. Zu viele gedankliche Sprünge, zu oft waren mir die Lücken in der Erzählung zu groß, als dass sich der Film am Ende richtig rund angefühlt hätte. Er war nicht schlecht, aber für meinen Geschmack nur so lala.
Der dritte Teil war dann wieder ganz passabel, aber an den ersten kamen die beiden Nachfolger leider nicht ran.

Anyways, insgesamt ist die Verschmelzung von Mensch und Technik ein spannendes Thema, das irgendwie gar nicht mehr so futuristisch ist, wie vermutlich damals, als die ersten Comics entstanden sind.

immer wieder sonntags - Gehört|Gehört| The Fray – Over my head

 

immer wieder sonntags - Getan|Getan| Meinen Schreibtisch von seinem Papierchaos befreit, ein Bäumchen auf dem Balkon aufgesammelt, das die windigen Zeiten gar nicht so gut verkraftet, unseren neuen Philips Wake-Up Light* Wecker ausprobiert, die Bäder geputzt, Wäscheberge sortiert und gewaschen, einen Kalender und eine eigene Zeitrechnung für Kenobia ausklabüstert (es nimmt alles kein Ende, mir fallen immer mehr Details auf, die noch festzustecken sind), Bundesliga geschaut, Kuchenrezepte durchgeblättert und überlegt, ob ich demnächst Vanille-Extrakt selbst herstelle anstatt es fertig zu kaufen.

immer wieder sonntags - Gegessen|Gegessen| Vitello Tonnato, Hühnchen in Soja-Sesam-Honig Soße, selbstgemachte Guacamole mit knusprig getoastetem Brot, glutenfreies Brot von Lidl (es gibt jetzt welches, das man nicht selbst backen muss, ich glaube darüber werde ich demnächst gesondert schreiben), glutenfreie Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und Spinat. Letzteres ist ein absolutes Kindheitserinnerungen-Gericht. Moah! So toll! Und die neuen glutenfreien Fischstäbchen von Iglo sind auch super. Die Stäbchen werden schön knusprig und schmecken toll.

immer wieder sonntags - Gedacht|Gedacht| Dass die meisten Aufgaben schnell erledigt sind, wenn man sich gleich darum kümmert und nicht alles ewig vor sich herschiebt. Aber wer prokrastiniert nicht gerne, wenn es darum geht die Wäsche zusammenzulegen oder das Bad zu putzen? Klar, wenn man sich entschieden an die Aufgabe macht, dann ist alles in einer Stunde erledigt und hinterher fühlt man sich gut, weil der Punkt endlich von der to do Liste gestrichen ist. Aber ihr kennt das sicher auch alle: Unter der Woche verabschiedet sich der Elan zeitgleich mit dem Feierabend und am Wochenende hat man das Gefühl, dass die unerledigten Aufgaben nun auch noch ein paar Stunden warten können – und schwupps ist der Samstag auch schon wieder um und alles bleibt am Sonntag kleben.

immer wieder sonntags - Gefreut|Gefreut| Darüber, dass wir mit dem oben erwähnten Wake-Up Light Wecker so gut klarkommen! Wo ich doch sonst morgens immer 4-5 Snooze Anläufe gebraucht habe, um wirklich aufzustehen, schaffe ich es weiterhin mit nur 1x snoozen. Einige von euch haben davon berichtet, dass eine Art Gewöhnungseffekt eingetreten ist und nach ein paar Tagen der positive Effekt wieder flöten gegangen ist. Da ich auch so jemand bin, der sich an Weckergeräusche gewöhnt und sie irgendwann gnadenlos überschläft, hatte ich schon Bedenken, dass das mit dem Wake-Up Light auch passieren würde. Aber bislang kann ich mich nicht beklagen – es funktioniert mit der Radio-Funktion wunderbar.

immer wieder sonntags - Gelesen|Gelesen| Inzwischen bin ich etwa bei der Hälfte des Romans Matched* von Ally Condie angelangt.
Prinzipiell gefallen mir die Story und der Schreibstil gut, ich möchte auch wissen, wie die Geschichte weitergeht, was nie ein schlechtes Zeichen sein kann.
Allerdings sind mir an einigen Stellen die Beschreibungen der Umgebung und der Lebensumstände in der Gesellschaft der Zukunft zu knapp. Es ist nicht das Problem, dass ich zu wenig Fantasie habe, um mir auszumalen, wie bestimmte Dinge aussehen oder sein könnten, aber an vielen Stellen interessiert mich, wie bestimmte Technologien funktionieren (wenn man denn schon in der Zukunft ist, dann ist gerade das doch spannend!) und sowas.
Na ja. Bislang wirkt die Story ein bisschen wie die Divergent-Reihe mit ein paar anderen Elementen – ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht.

immer wieder sonntags - Geärgert|Geärgert| Darüber, dass es wirklich Arschlöcher gibt, die im Falle eines Unfalls keine Rettungsgasse bilden. Ich finde es mehr als richtig, dass die Feuerwehr 30 Rettungsgasse-Blockierer angezeigt hat und ich hoffe inständig, dass es Möglichkeiten der Bestrafung gibt, die wirklich wehtun.

Noch wütender macht mich, wenn ich Kommentare im Netz dazu lese, in denen es heißt Ich bilde doch keine Rettungsgasse, nur damit die Scheiß Motorradfahrer dann an mir vorbeifahren! Was geht in den Köpfen dieser Menschen vor? Geht da drin überhaupt etwas von statten oder hat das Gehirn seinen Dienst quittiert?

Richtig abartig wird es, wenn diese Leute gefragt werden, wie sie es fänden, wären sie das Unfallopfer und die Rettungskräfte könnten aufgrund einer fehlenden Rettungsgasse nicht zu ihnen vordringen. Tatsächlich antworten die meisten Ist mir noch nie passiert! oder sogar Dann hab ich halt Pech gehabt!

Es macht mich unglaublich wütend und sprachlos, wie egozentrisch viele Menschen offenbar sind. Ob ich nun im Stau zwei Meter weiter rechts/links stehe oder nicht spielt doch gar keine Rolle. Als ob jemand einen persönlichen Nachteil davontragen würde, wenn er dazu beiträgt eine Rettungsgasse zu bilden. Man soll niemandem etwas Schlechtes wünschen, deswegen verkneife ich es mir. Aber ich hoffe, dass die 30 Anzeigen bei dem ein oder anderen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Solche rücksichtslosen Autofahrer gehören imho nicht auf die Straße.

immer wieder sonntags - Gewünscht|Gewünscht| Einen kleinen, niedlichen Roboter, der die Hausarbeit für mich erledigt. Das fände ich ziemlich grandios.

immer wieder sonntags - Geträumt|Geträumt| Ich schwöre, ich konnte mich heute morgen noch daran erinnern, was ich letzte Nacht geträumt habe! Aber jetzt fällt es mir natürlich ums Verplatzen nicht mehr ein.

immer wieder sonntags - Gekauft|Gekauft| Diese Woche wurde das Konto geschont und außer den normalen Lebensmitteln und Hygieneartikeln wurde nichts gekauft.

immer wieder sonntags - Geklickt|Geklickt| Einen Artikel der Huffington Post, der sich damit auseinandersetzt, wie man es in der heutigen Zeit schaffen kann eine positive Grundeinstellung zu behalten, trotz oder gerade wegen der vielen negativen News-Meldungen (10 tips for staying positive in the negative news cycles).

Über viele dieser Punkte habe auch ich schon oft gesprochen und hier geschrieben (siehe: Der Terror der Medien). Es ist nun einmal leider so, dass sich die schlechten Nachrichten besser verkaufen – warum auch immer der Mensch an sich offenbar lieber von negativen Dingen liest, anstatt von den positiven. Natürlich würden die Medien anders berichten, würde sich die Nachfrage verändern. Aber da das scheinbar nicht der Fall ist, kann man „nur“ selbst gegensteuern.

Man muss nicht andauernd Nachrichten schauen, jede News mit einer Push-Nachricht aufs Handy schicken lassen und man muss sich auch nicht mit den gruseligen Details irgendwelcher Greueltaten auseinandersetzen, nur weil einige Medien meinen, dass sie darüber berichten müssten, als sei man live dabei gewesen.
Man ist kein schlechterer Mensch, wenn man sich keine Bilder von blutüberströmten Opfern einer Straftat ansehen möchte und man verschließt auch nicht die Augen vor der Realität, wenn man sich nicht jede lokale Nachricht reinzieht, die von der nächsten Raubüberfall oder die nächste Beziehungstat berichtet.
Ganz im Gegenteil: Es geht nicht darum, dass man nicht mehr mitbekommt, was in der Welt vor sich geht. Aber es geht sehr wohl darum, dass man die Masse an Nachrichten filtern muss, wenn man nicht durchdrehen will. Wenn man auf jede einzelne Meldung schaut, bekommt man den Eindruck, dass alle Menschen verrückt geworden sind und es nur noch Mord und Totschlag gibt.

Ja – vielerorts passieren schlimme Dinge. Aber ob es wirklich mehr geworden ist? Vermutlich nicht. Das Internet und auch andere Medien verbreiten diese Nachrichten allerdings viel frequentierter, als es früher möglich gewesen wäre.

Einen anderen spannenden Artikel habe ich an dieser Stelle auch noch:
Never-before-seen gatherings of hundreds of humpback whales

Vor der Küste Südafrikas wurden bemerkenswert viele Buckewale gesichtet. Bemerkenswert deshalb, weil Buckelwale eigentlich nicht dafür bekannt sind in großen sozialen Bündnissen zu leben. Nun weiß niemand so recht, weshalb diese große Versammlung stattgefunden hat (2011, 2014 und 2015 wurden solche Buckelwal-Zusammenkünfte auch schon bemerkt), aber es gibt unterschiedliche Theorien.
Möglicherweise hat die sich erholende Population der Buckelwale damit zu tun, denn was vermutlich die wenigsten wissen: 90% der Bestände waren bereits verschwunden, bis die Buckelwale endlich zu einer geschützten Tierart erklärt wurden. Die Anzahl der Tiere hat sich seitdem stetig erhöht und vielleicht sind diese Versammlungen gar nicht „seltsam“, sondern normales Sozialverhalten, das aufgrund der wenigen Tiere in der Vergangenheit so gar nicht möglich war.

Wäre das nicht großartig? Das würde beweisen, dass Artenschutz nicht verpufft und tatsächlich etwas bringt. Vielleicht bedeutet es auch einfach nur das Ende der Welt, diejenigen, die Per Anhalter durch die Galaxis* gelesen haben, wissen Bescheid. Aber wir wollten ja nicht alles so negativ sehen.

immer wieder sonntags - Spruch der Woche|Spruch der Woche| Me & coffee are a thing.


Das war mein Wochenrückblick der 11. Kalenderwoche 2017!

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Ich freue mich darauf, eure Rückblicke zu lesen.

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Written by Laura

liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht.

Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.