Westworld Season 1 Finale

Westworld: Staffel 1, Episode 10 „Violent Ends“ – Evan Rachel Wood, James Marsden, and Anthony Hopkins in “Westworld”. PHOTOGRAPH BY JOHN P. JOHNSON / HBO

Ich habe es meiner wunderbaren Filterbubble auf Twitter zu verdanken, dass die Serie Westworld nicht an mir vorbeigegangen ist. I love you!

Obwohl der Hype in den USA gerade unfassbar groß ist (Westworld hat sogar die Quotenrekorde von Game of Thrones übertroffen), hat man hierzulande noch nicht allzu viel von der Serie gehört, was vielleicht auch daran liegen mag, dass die deutsche Synchro erst im Frühjahr 2017 rauskommen wird.

Da wir glückliche Besitzer von Sky Atlantic sind, kamen wir jetzt schon in den Genuss Westworld in der Originalfassung zu sehen. Einen Tag nach US-Release war die aktuelle Folge bereits zu sehen, was ich schon bei Game of Thrones extrem lässig fand. Nur einen Tag Spießroutenlauf im Internet, um nicht gespoilert zu werden, yay!

Nun aber zu Westworld. Die erste Staffel hat mich so begeistert, dass ich einfach nicht nicht darüber schreiben kann.

Worum geht es in Westworld?

Grob gesagt dreht sich die Story in Westworld um einen Vergnügungspark in der Zukunft. In diesem Park (Westworld, surprise!) leben sogenannte Hosts: Androide, die kaum mehr von echten Menschen zu unterscheiden sind. Die künstlichen Intelligenzen leben in einem Setting des Wilden Westens, ohne zu wissen, dass ihre einzige Aufgabe darin besteht die Besucher des Parks zu bespaßen.

Die Menschen der Zukunft können ihre Ferien in Westworld verbringen und in die raue Welt des Wilden Westens eintauchen. Wir reden hier aber nicht von einem Vergnügungspark mit Achterbahn und Popcorn, sondern vom gefühlt echten Wilden Westen mit Revolvern, Pferdemist und Alkohol.
Jeder Besucher kann nach Lust und Laune agieren, Hosts erschießen, vögeln oder ignorieren. Im Gegenzug können die Hosts die Besucher nicht verletzen, weil ihre Waffen gegenüber echten Menschen nutzlos sind.

Jedes Mal, wenn ein Host stirbt, wird er von einem Westworld Mitarbeiterteam wieder zusammengeflickt und danach erneut zurück in den Park geschickt. Die Hosts erleben jeden Tag eine Art Softreset, bei dem ihre Erinnerungen an die vorherigen Ereignisse gelöscht werden. Was bleibt, ist die einprogrammierte Storyline, der die Hosts mehr oder weniger genau Folge leisten. Der Park ist ein Millionengeschäft. Oder Milliarden? So oder so, es ist eine Gelddruckmaschine.

Jeder, der schon einmal Filme gesehen hat, in denen A.I.s vorkommen, ahnt vermutlich anhand der kurzen Beschreibung schon, worum es in der Serie Westworld gehen wird:
Die Hosts erlangen ein Bewusstsein dafür, dass sie keine Menschen sind und es droht die Revolution der Maschinen.
Globalgalaktisch beschäftigt eine zentrale Frage die Serie: Was unterscheidet die Hosts von Menschen? Wie definieren wir Ich-Bewusstsein und Menschlichkeit?

Die Neugier war der Katze Tod: Wenn ihr Westworld noch nicht gesehen habt, dann solltet ihr an dieser Stelle aufhören zu lesen – es sei denn, ihr wollt die Serie nicht schauen, aber dann gibt es ohnehin keinen Grund weiterzulesen.

Spoiler - hier nicht weiterlesen, wenn ihr noch nicht so weit geschaut habt

Puh, mit so viel Text habe ich euch schon seit Ewigkeiten nicht mehr gequält!
Aber ihr wisst ja: Manchmal packt es mich und das Nerd- und Theoriegeraffel ist einfach mein Ding. Ich hätte noch viel mehr schreiben können und werde sicher noch einige Stunden reddit und andere Internetseiten leersurfen, um weiter im Theorien-Fandom zu wühlen.

Die deutsche Synchronisation soll übrigens im Februar 2017 auf Sky verfügbar sein, habe ich nachträglich herausgefunden.
Auf neue Westworld Folgen müssen wir aber wohl bis 2018 warten. Damn you, Ungeduld!

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Written by Laura

liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht.

Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.