The 100 Season 3

The 100 – Staffel 3; Bildquelle: Pinterest

Dass wir Serienjunkies sind, ist vermutlich schon längst kein Geheimnis mehr.
Wir schauen gerne und häufig Serien, quer durch die Bank. Das Genre ist prinzipiell zweitrangig (nur Crime-Geraffel jeglicher Art liegt uns nicht so), wichtig ist nur, dass die Story packend ist.

Es ist schon eine Weile her, dass wir die erste Staffel von The 100* geschaut haben und sofort angefixt waren.
Scifi kann recht speziell sein, aber die grundlegende Story hat uns fasziniert: Nach einer weltweiten nuklearen Katastrophe in 2052 überlebt ein überschaubarer Rest der Menschheit auf der Raumstation The Ark.
Etwa 100 Jahre später stehen die Überlebenden vor dem Problem, dass die Sauerstoffversorgung der Raumstation nicht mehr lange ausreichen wird.
Aus der Not heraus werden 100 Jugendliche Straftäter in eine Art Spaceshuttle gesetzt und zur Erde gesendet – sie sollen feststellen, ob die Erde inzwischen wieder bewohnbar ist.

Der Kern der übergeordneten Story ist, wie so oft, was mit Menschen passiert, wenn sie dauerhaft Extremsituationen ausgesetzt sind. Wie verändern sich moralische Werte, welche Gruppendynamiken können entstehen, wer entwickelt sich an welchem Punkt beinahe zwangsweise zum Psychopathen.

Wir sind recht spät mit dem Ansehen – die letzte Folge der dritten Staffel lief in den USA bereits im Mai 2016 (gestartet ist die Serie im Januar). Aber irgendwie hatten wir zuerst keinen Zug, dann kam unser Umzug dazwischen und so hatten wir uns vorgenommen die Staffel irgendwann in Ruhe und am Stück zu schauen. Das ist nun letztes Wochenende geschehen (Freaks, ja ja, ich weiß) und ich kann gar nicht anders, als mich darüber auszukotzen.

Staffel 3* kann man im Übrigen in der Originalfassung bereits über den Laden mit dem großen a kaufen. Nur für den Fall, dass sich jemand wundert, weshalb wir schon alles gesehen haben, wo Pro7 aktuell gerade erst die deutsche Free-TV Premiere ausstrahlt.
Deswegen auch harte Spoilerwarnung: Es geht hier weiter mit einem Review über die dritte Staffel im Gesamten. Solltet ihr die Serie im Free-TV verfolgen, ist hier die richtige Stelle um mit dem Lesen dieses Artikels aufzuhören.

Da es hauptsächlich um die 3. Staffel von The 100 gehen soll, ich aber über die vorherigen Staffeln nicht gebloggt habe, versuche ich mich kurz zu halten. Ich will nur anreißen, wie ich die ersten beiden Staffeln erlebt habe und was für mich die Kernaussagen waren.

Staffel 1
Staffel 2

So viel zu den ersten beiden Staffeln. Ich könnte noch gefühlt unendlich viel mehr schreiben, weil es noch so viele Entwicklungen zwischen und von Charakteren gab, die erwähnenswert wären… aber zum einen ist es schon eine Weile her, dass ich die Folgen gesehen habe und zum anderen würde das den Rahmen hier in jeder Hinsicht sprengen.
Also konzentriere ich mich auf die aktuelle Staffel, denn die haben wir an drei Tagen durchgesuchtet.

Staffel 3

Ich habe die Bücher* spontan bestellt, weil mich der Vergleich zwischen TV-Serie und Romanvorlage interessiert. Zum einen möchte ich wissen, ob die Recherche genauso sloppy ist wie für’s Fernsehen und zum anderen interessiert mich, ob die Charaktere ähnlich gestrickt sind oder nicht. Oft braucht man für on screen bestimmte Adaptionen, was absolut okay ist (haben wir bei Game of Thrones beispielsweise auch gesehen und akzeptiert) – spannend. Bislang sind drei Bücher aus der Reihe The 100 erschienen, ein viertes ist für Dezember 2016 angekündigt. Ich bin gespannt, ob die Reihe dann zu Ende ist, aber ich werde mich zu den Büchern erst auskotzen, wenn ich sie gelesen habe. Logisch.

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Written by Laura

liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht.

Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.