Melonenlimonade

hausgemachte Limonade aus Honigmelone; Foto: Laura Meyer

Der Sommer konnte sich ja nun offensichtlich doch dazu durchringen uns einen kleinen Besuch abzustatten – wie nett!
Wenn man der Wettervorhersage Glauben schenken darf, sollen sich die warmen Temperaturen allerdings nur bis zum Ende des Wochenendes halten und dann bekommen wir wieder Regen und maximal 24 Grad.
Wer hier schon ein wenig länger mitliest weiß, dass ich den Sommer und die Hitze nicht besonders gut leiden kann, aber ich weiß ja, dass es da draußen ganz viele Sommerfans gibt.
Und wer kann im Sommer zu einer leckeren Wassermelone Nein sagen?

Deswegen teile ich heute ein easy peasy Rezept für Melonenlimonade mit euch!
Denn was gibt es an den warmen Tagen schöneres als ein erfrischendes Glas Limonade? Okay, das ist gelogen: Limonade fällt in dieselbe Kategorie wie Eis – und die lautet „geht immer“.
Fertig gekauft sind diese Getränke leider nicht nur Zuckerbomben, sondern die Zutatenliste auch noch vollgepackt mit Zusatzstoffen und allem möglichen und unmöglichen Kram.

Deswegen dachte ich: Selbermachen sollte doch möglich sein und siehe da! Es ist überhaupt nicht schwierig und geht schnell. Mein Rezept für Melonenlimonade enthält zwar auch Zucker, aber ansonsten keine Zusatzstoffe. Und wenn ihr eine zuckerfreie Variante basteln wollt, dann könnt ihr ihn natürlich weglassen und nur auf die Süße der Früchte bauen.

Am besten stellt ihr schonmal ein paar Eiswürfel kalt, denn leicht gekühlt fetzen die selbstgemachten Limos am meisten!

Wassermelonenlimonade

Zutaten
1/2 Wassermelone (bevorzugt ohne Kerne)
1 Liter (Sprudel-) Wasser
1 Zitrone (ausgepresst)
65 Gramm Zucker
Wassermelonenlimonade

hausgemachte Wassermelonenlimonade
Foto: Laura Meyer

Honigmelonenlimonade

Zutaten
1 Honigmelone
750 ml (Sprudel-) Wasser
1 Zitrone (ausgepresst)
65 Gramm Zucker

Zubereitung (für beide Sorten gleich)

Honigmelonenlimonade

hausgemachte Limonade aus Honigmelone
Foto: Laura Meyer

1. Die Melone in Würfel schneiden, in einen Mixer geben (Pürierstab geht zur Not auch) und so lange pürieren, bis keine
Stückchen mehr übrig sind.
 Tipp:  Wenn ihr Wassermelone verwendet und keine ohne Kerne kaufen wollt/könnt, dann solltet ihr die Kerne vorher entfernen.

2. Den Saft einer Zitrone auspressen und in ein Gefäß geben, das mindestens 1,5-2 Liter fasst. Entweder nehmt ihr gleich das
Gefäß, in dem ihr die Melonenlimonade servieren wollt oder ihr mischt die Limo erst einmal in einer Rührschüssel o.ä. zusammen.

3. Zucker und Mineralwasser zum Zitronensaft geben und so lange umrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Wer kein Sprudelwasser mag, der kann selbstverständlich auch auf eine Variante ohne Kohlensäure zurückgreifen.
 Tipp:  Wenn ihr Sprudelwasser verwendet, solltet ihr mit Gefühl rühren, damit nicht so viel Kohlensäure verlorengeht.

4. Die pürierte Melone durch ein feinmaschiges Küchensieb* passieren.
Dieser Schritt erscheint auf den ersten Blick vielleicht als unnötige Arbeit, aber glaubt mir, die Limonade wird sehr viel feiner, wenn man das Fruchtpüree nicht „ungefiltert“ verwendet!
Das Fruchtpüree kann man übrigens super zu Joghurt oder Eis essen (oder selbst Eis damit machen, yummy!).

5. Die gesiebte Melonenflüssigkeit zum Zitronensprudelwasser geben, umrühren, fertig!
 Tipp:  Am besten schmeckt die Limonade frisch und leicht gekühlt.
Da keine Zusatzstoffe enthalten sind, sollte die Limonade noch am selben Tag verzehrt werden, da sich das Fruchtpüree ansonsten absetzt und der Geschmack beim erneuten Mischen leidet.

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Written by Laura
liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht. Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.