Alle „Intoleranten“ kennen folgende Szenarien:
Man kommt auf eine Party, ist im Kino verabredet oder besucht mit Freunden ein Restaurant – und jedes Mal sitzt man da und studiert entweder Allergen-Listen (sofern überhaupt vorhanden) oder erklärt der Bedienung, dass man laktoseintolerant ist… und hofft – nichts für ungut– dass sie nicht nur nett ist, sondern sich tatsächlich auskennt.
Meistens bestellt man seinen Kaffee dann doch ohne Milch, seine Spaghetti mit Tomatensoße und auf die Nachos im Kino verzichtet man lieber ganz – sicher ist sicher.

LactoJoy Laktase Tabletten

Das alternative Szenario sieht so aus, dass man Laktasetabletten dabei hat, um unterwegs kein Risiko einzugehen, falls man doch laktosehaltiges Essen erwischt.
Nun kennen wir das alle: Die praktischsten Teile sind noch die Klickspender. Und auch die sind oftmals… groß. Für die Mädels ist das kein allzu schwerwiegendes Problem, in einer Frauenhandtasche kann man quasi das gesamte Bernsteinzimmer verschwinden lassen. Aber was ist mit den Herren der Schöpfung? Für die sieht es schon ganz schön blöd aus, wenn sie einen größeren Klickspender in die Hosentasche stopfen müssen.

Außerdem kommt noch ein ganz anderer Aspekt hinzu: Die ganzen Klickspender und Blisterpackungen schreien geradezu nach Aufmerksamkeit. Wenn man am Tisch im Restaurant anfängt sich da eine Tablette herauszunesteln, kann man sich sicher sein, dass jeder erstmal hinschaut was man da so treibt.
Um Missverständnisse zu vermeiden: Natürlich ist eine Laktoseintoleranz nichts, wofür man sich schämen muss! Und selbstverständlich gibt es auch Restaurants, in denen man laktosefrei essen kann und Gastronomen, die sich mit der Thematik auskennen.

Aber bei einem Geschäftstermin möchte man vielleicht doch lieber auf Nummer sicher gehen und vor allen Dingen seinem Gegenüber nicht auf die Nase binden, dass man den Rest des Meetings auf dem Porzellanthron verbringt, wenn man keine Laktase zu sich nimmt.

Und hier kommt LactoJoy ins Spiel…

Das alles hatte einer der Gründer von better foods gehörig satt und hat sich gedacht „Das muss doch auch anders gehen!“ und tadah!
Das Ergebnis sind die LactoJoy Tabletten, die in einer schnieken Verpackung daherkommen. Eine stylishe Blechdose, deren Aufschrift nicht sofort vermuten lässt, dass Laktasetabletten drin sind.
Jeder Unbeteiligte denkt vermutlich, man schleppe Pfefferminz-Pastillen mit sich herum. Perfekt, wenn man zu der Sorte Mensch gehört, der anderen nicht unbedingt mitteilen will, dass Laktose ein Reizthema ist.

Wer oder was ist LactoJoy?

Lactojoy wird über die better foods GmbH vertrieben – ein Start-Up Unternehmen, das Ende 2014 gegründet wurde.
Einer der Gründer ist selbst laktoseintolerant und wie es oftmals ist, ist die ganze LactoJoy-Geschichte nur durch die eigene Betroffenheit ins Rollen gekommen.

Was ist drin in den LactoJoy Tabletten?

Wie es auch beworben wird, ist die Liste der Zutaten megakurz und man sucht vergeblich nach chemischen Zusätzen, die man aus der Pharmaindustrie so kennt. Überzeugt euch selbst:

Zutaten: Laktase (Maltodextrin, Laktase), Trennmittel Magnesiumsalz von Speisefettsäuren, Amylogum (Kartoffelstärke).

Die Laktase-Tabletten sind glutenfrei, laktosefrei, enthalten keine Fruktose und kein Histamin. Wow! Es ist ziemlich cool zu sehen, dass man auch mit einer Zutatenliste auskommen kann, die nur drei Hauptbestandteile aufweist.

LactoJoy Laktase Tabletten

Wo bekomme ich LactoJoy Tabletten?

Die LactoJoy Tabletten könnt ihr ganz bequem online bestellen.
Entweder einzeln – eine Packung enthält 80 Tabletten – oder im praktischen Abo.
Die Sache mit dem Abo kennt ihr vielleicht von amazon: Man bestellt etwas, das man regelmäßig braucht einfach im Abo und bekommt es automatisch in einem selbstgewählten Intervall zugeschickt. Wenn ich zum Beispiel weiß, dass ich alle zwei Monate neues Deo brauche, kann ich mir das automatisch in dem Zeitfenster zuschicken lassen. Also bei amazon jetzt. Bei LactoJoy gibt es nur Laktase ;)
Wer also einen sehr regelmäßigen Verbrauch an Laktase hat, kann es sich mit dem Abo von LactoJoy bequem machen.

Mein Fazit

Ich durfte die LactoJoy Tabletten ausprobieren und gehe mit einem sehr positiven Fazit aus meiner Testphase.

Eine Tablette ist so hoch dosiert (14.500 FCC), dass man sich keine Sorgen darüber machen muss, ob man nun ausreichend Laktase genommen hat oder nicht. Man wirft einfach eine Tablette direkt vor dem Essen ein und zackbumm ist die Sache erledigt.
Wer nun ziemlich genau Bescheid weiß, wieviel Laktose im Essen enthalten ist und sich sagt „14.500 FCC sind mir zuviel, so eine Verschwendung!“ – kein Problem. Die Tabletten haben eine Sollbruchkante, an der man sie in zwei Hälften teilen kann.

Die Wirkung ist superschnell und problemlos. Ich habe die Tabletten immer direkt vor dem Verzehr einer laktosehaltigen Mahlzeit genommen und hatte mit der Verträglichkeit keine Schwierigkeiten. Keine Blähungen, kein Durchfall, keine anderen „Laktose-Begleiterscheinungen“. Läuft.

Die LactoJoy Tabletten sind geschmacksneutral. Damit werben ja viele Hersteller, aber bei den meisten ist es dennoch so, dass die Laktase einen leicht süßlichen Nachgeschmack hat. Gerade bei den Kautabletten, die man ohne Wasser einnehmen kann, ist das ziemlich oft der Fall.
Nun mag das für viele kein K.O.-Kriterium sein, aber ich finde es deutlich angenehmer, wenn die Laktase einfach nach nix schmeckt.
Ach ja – Wasser braucht man übrigens auch keins. Die Tabletten lassen sich problemlos zerkauen und runterschlucken.

Die Tabletten kommen ohne chemische Zusatzstoffe aus – ein großer Pluspunkt, wie ich finde.

Last, but not least: Die Verpackung.
Ich finde die Idee megagut, wie die LactoJoy Tabletten in ihrer Blechdose daherkommen. Ich fülle meine Laktase-Tabletten schon lange in eigene Verpackungen um, weil mir genau so etwas gefehlt hat.

Mir ist beim Fotografieren ein kleiner Nachteil der Dose aufgefallen: Wenn man mehrere Tabletten auf einmal entnimmt, wird es schwierig, sie wieder zurück in die Dose zu befördern. Die Tabletten „rutschen“ in der Dose nicht genug hin und her, so dass man herausgefallene Zeitgenossen wieder durch die Öffnung zurückbekommt und dazu bringt in der Dose zu bleiben. Schwierig zu erklären – zum Glück mache ich nichts mit Worten ;)
Beim normalen Gebrauch entnimmt natürlich niemand so viele Tablette wie ich zum Fotografieren – aber wenn einem mal mehrere entgegenkommen sollten wird es spannend. Vielleicht können die Jungs und Mädels von better foods hier nochmal basteln.

Ich fände es cool, wenn es in Zukunft noch weitere Dosen gäbe – sowas wie Special oder Limited Editions. Da kommt mein Sammlertrieb einfach durch, da wäre ich sofort angefixt.
Was ich mir auch gut vorstellen kann ist vielleicht eine Möglichkeit, die Dosen nachzufüllen (für alle, die nicht so ein ausgeprägtes Sammlergen haben ;))

Eine klare Empfehlung an dieser Stelle und ein Dankeschön, dass ich die LactoJoy Tabletten ausprobieren durfte!

Disclaimer_ibi

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Written by Laura

liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht.

Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.