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Bestimmt kennen viele von euch bereits die Handy App „Codecheck„.

Codecheck - Die App auf dem iPhone

Ich bin schon vor längerer Zeit auf die App gestoßen, als es darum ging, in welchen Kosmetikartikeln Parabene usw. enthalten sind (ja, ich stehe oft im Supermarkt rum und scanne Zeug) – aber dass man nun mit Hilfe von Filtern auch nach Gluten und Laktose suchen kann, war mir neu.

Also habe ich die App nach ihrem Relaunch nochmal genauer unter die Lupe genommen.

Was ist Codecheck eigentlich?

Ich rede die ganze Zeit von der Handy App, aber Codecheck ist nicht nur eine App, sondern ein Online-Produktratgeber, mit dessen Hilfe man aktuell mehr als 23 Millionen Produkte checken kann.

Codecheck

Man kann dazu entweder die Webseite ansurfen und nach Produktnamen oder den Strichcodes suchen oder aber die App dazu nutzen.
Mit dem Smartphone ist es sogar noch bequemer: Mit Hilfe des Barcodescanners braucht man nichts weiter tun, als den Code zu scannen – schon erscheinen die Informationen über Inhaltsstoffe, etc. auf dem Bildschirm.
Dabei ist es vollkommen egal, ob man sich über Lebensmittel, Kosmetika oder Putzmittel informieren will.
Die App verrät einem nicht nur grundlegende Informationen zum Produkt und den Preis, sondern auch etwas über mögliche Gefahren bestimmter Inhaltsstoffe für Körper und Umwelt.

Codecheck

Mit dem Relaunch wurde ein verbesserter Newsfeed eingebaut und auch das Teilen von Fundstücken auf Facebook, Twitter & Co ist nun möglich. Yay!

Der Gluten und Laktose Filter

So viel also zum Allgemeinen – Zeit, um auf den Gluten und Laktose Filter zu sprechen zu kommen!

Diese Funktion ist neu hinzu gekommen und soll es dem User ermöglichen, Lebensmittel auf Gluten und/oder Laktose zu prüfen.
Dazu muss man lediglich die „Gluten/Laktose-Warnungen“ aktivieren und schon kann’s losgehen.

Codecheck Gluten und Laktose

Die Vorgehensweise ist am Handy genau die Gleiche, wie bei allen anderen Produkten auch: App einschalten, Barcode einscannen und die Informationen über das Produkt der Begierde lesen.

Ich habe mich mal durch einige Lebensmittel gescannt und war mit dem Ergebnis zufrieden. Die Anzeigen waren korrekt, aber natürlich können Stichproben keine Garantie geben, dass alle Datensätze in der Datenbank globalgalaktisch richtig angelegt sind.

Codecheck glutenfrei und laktosefrei

Codecheck glutenfrei und laktosefrei

Selbstverständlich liefert die App nicht nur, wie auf den Screenshots ganz oben zu sehen, die Information, ob Laktose und/oder Gluten enthalten ist, sondern auch die üblichen Codecheck Eckdaten. Preis, Inhaltsstoffe, Nährwert-Ampel, usw..

Wo bekomme ich die App?

Wer sich Codecheck auch mal anschauen und ausprobieren möchte, kann sie kostenlos für sein Android Phone und/oder iPhone downloaden.

Mein Fazit

Die überarbeitete App ist einfach zu bedienen und übersichtlich gestaltet.
Im Großen und Ganzen läuft sie stabil, mir ist sie auf dem iPhone (iOS 8.3) nur einmal abgeraucht, während ich einen Code eingescannt habe.

Beim Thema Apps gehen die Meinungen unter Allergikern weit auseinander, von „superpraktisch“ bis „totaler Bockmist“ ist eigentlich jeder Standpunkt vertreten.

Ich konnte beim Durchscannen einiger Produkte keine Fehler entdecken, was die Kennzeichnung von Gluten/Laktose angeht. Sogar die Kellogg’s Cornflakes wurden als glutenhaltig erkannt, obwohl „nur“ Gerstenmalzextrakt enthalten ist und dieser Inhaltsstoff oft und gern übersehen wird.
Aber:
Man darf nicht vergessen, dass jede App nur so gut ist, wie die Datenbank, aus der die Daten stammen.
Die Datenbanken werden von Menschen gepflegt und Menschen machen Fehler.

Soll heißen:
Die App ist eine gute Hilfestellung, wenn man mal geschwind etwas nachschauen möchte, aber eine Anwendung sollte niemals den eigenen Verstand ersetzen.
Ich finde, dass die Erweiterung eine tolle Sache ist und durchaus hilfreich, würde mich aber nicht blind darauf verlassen. Jeder Allergiker weiß, wie sich ein (unabsichtlicher) „Diätfehler“ anfühlt.

Also – Augen auf beim Eierkauf, ob mit oder ohne App :)

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Written by Laura
liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht. Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.