Ihr Lieben,

vor einiger Zeit erreichte mich ein tolles Testpaket von bofrost*free und ich habe schon ein ganz schlechtes Gewissen, dass ich so lange nichts dazu geschrieben habe.
Bofrost_Package

Ihr erinnert euch bestimmt daran, dass ich wegen meinem letzten Allergietest weitgehend auf Milchprodukte verzichtet habe, auch laktosefreie. Die „harte“ Entwöhnungsphase der ersten 6 Monate ist inzwischen überstanden und ich fange langsam wieder an, mich heranzutesten.
Die Lasagne und der Kaiserschmarrn enthalten beide Milch, so dass bis jetzt noch nicht alles verkostet ist.
Aber ich fange heute einfach mal mit dem glutenfreien Pizzaboden an!

pizzaboden

Bei dem Pizzaboden handelt es sich, wie bei allen bofrost Waren, um ein Tiefkühlprodukt. Holt man den fertigen Boden aus der Verpackung, sieht er im gefrorenen Zustand so aus, wie man sich einen Pizzaboden eben vorstellt. Hell und rund. Anhand der kleinen Einkerbungen in der Mitte sieht man genau, wo später der Rand der Pizza sein soll und wo man seinen Belag platzieren soll. Echt praktisch.
pizzaboden_02

Die Zutaten

Über die Zutatenliste kann man nicht meckern: Es sind für ein Fertigprodukt sehr wenige Zusatzstoffe enthalten, was ich als sehr positiv empfinde. Allergentechnisch ist der Pizzaboden ein Traum, denn weder Gluten, noch Milch oder Soja haben einen Platz auf der Zutatenliste gefunden.

Zutaten: Maisstärke, Wasser, Sonnenblumenöl, Traubenzucker (Dextrose), Maismehl, Hefe, Speisesalz, Psyllium Samenschalen, Zucker, Verdickungsmittel (Guarkernmehl), Emulgator (Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren).

 

Die Zubereitung

Beim Belegen der Pizza sind eurer Fantasie nun keine Grenzen gesetzt!
Ich habe mich sogar für eine Variante mit veganem Käse entschieden, weil ich nach der Milch-meiden-Phase keinesfalls von Null auf Hundert gehen kann/will/.
Schaut mal! Sieht aus wie Käse ;) Riecht auch tatsächlich wie Käse.
Auch beim Reiben gibt es keinerlei Unterschied, aber fairerweise muss ich sagen, dass das Mundgefühl nach dem Backen wirklich ein anderes ist, als wenn man Käse aus Milch verarbeitet. Auch der Geschmack ist definitiv anders. Nicht schlecht, aber anders.
Wer den veganen Käse mal probieren will, kann ja hier vorbeischauen.

pizza-belegt

Nach dem Belegen wandert die Pizza in den Ofen – wohin sonst ;)
Nach etwa 10-15 Minuten darf man sich über ein leckeres Mittagessen freuen.

pizza_fertig

So sieht das Ergebnis dann aus.
Und hey: Der vegane Käse macht auch nach dem Backen von der Optik noch was her :)

Mein Fazit

Der glutenfreie Pizzaboden aus dem bofrost*free Sortiment gefällt mir alles in allem sehr gut.
Klar kann man auch selbst einen Teig ansetzen, aber manchmal hat man nicht die Zeit, um den Hefeteig auch so vorzubereiten, wie er das braucht, um wirklich gut zu werden.
Da kann man mit dem vorbereiteten TK Boden echt punkten, weil die ersten Arbeitsschritte in der Küche wegfallen.
Das Handling ist super easy peasy, Verpackung auf, Pizzaboden aufs Blech, belegen und ab in den Ofen damit. Mehr kann man sich von der Einfachheit her nicht wünschen.

Die Konsistenz des Bodens ist in der Mitte weich und am Rand knusprig.
Für mich ist das total in Ordnung so, ich kenne aber auch einige, die auf total dünnen Teig stehen – denen könnte der TK Boden von bofrost etwas zu dick sein. Er ist nicht so hoch wie ein American Style Teig, aber eben auch nicht ganz so flach, wie z.B. der Teig der Schär Pizza.
Aber geschmacklich gibt es überhaupt nichts auszusetzen – der Teig schmeckt neutral lecker, wie es sich für einen guten Pizzateig gehört, der seinem Belag nicht die Show stiehlt.

Toll finde ich an dieser Umsetzung vor allem, dass man sich seine Wunschpizza ratzfatz zusammenbasteln kann. Bei den fertigen Pizzen hat man ansonsten immer „nur“ die Auswahl zwischen Margherita, Salami und Thunfisch und schon wird’s für den Allergiker/Intoleranten ziemlich dünn. Hier ist man völlig frei und kann, wie ich zum Beispiel, Schinken und Spargel auf die Pizza packen.
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Written by Laura
liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht. Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.