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Ihr Lieben,

heute habe ich kein Foto kein Rezept für euch, sondern eine Frage:
Wie lagert ihr bei euch daheim Zwiebeln und Kartoffeln?

Das Platzproblem

Vielleicht klingt meine Frage im ersten Moment ein bisschen schräg und ihr denkt jetzt „Hä?! Zwiebeln? Kartoffeln? Einfach in der Küche, was will sie denn nun schon wieder?“.
Zur Erklärung: Ich habe eine extrem kleine Küche – und ich meine wirklich klein. Die Lagerung von Vorräten wird da ganz schnell zu einer Herausforderung.
Unsere Schränke sind nur mit einer ausgefeilten Tetris Technik optimal zu nutzen und auch das birgt gelegentlich ein gewisses Aggressionspotenzial. Zum Beispiel, wenn ich selbstverständlich den untersten Topf/Sieb/wasauchimmer aus dem Stapel benötige. Da kommt es durchaus häufiger mal zu lautem Geschepper und Geklapper in der Winzküche, dicht gefolgt von undamenhaften Flüchen. Aber man gewöhnt sich an alles, nicht wahr?
Hält man sich an die Grundregel, vor dem Kochen/Backen alles pedantisch zu organisieren – sprich: alle Utensilien und Zutaten vorher bereit zu stellen – kann nicht mehr allzu viel passieren. Soweit jedenfalls die Theorie.

Wohin mit den Zwiebeln?

„Was hat das jetzt mit den Zwiebeln und den Kartoffeln zu tun?“, fragt ihr euch. Ganz einfach: Durch den akuten Platzmangel lagern wir Zwiebeln und Kartoffeln recht improvisiert. Die Kartoffeln stehen in einer Einkaufstüte in unserem Schlafzimmer, weil es in der Vorratsschublade in der Küche viel zu warm ist. Dort keimen die kleinen Biester bereits nach wenigen Tagen wie verrückt. Vielleicht ist es der geheime Plan der Erdäpfel, eine Plantage in meiner Winzküche anzulegen. Artgerecht ist das meiner Meinung nach allerdings nicht.

Mit den Zwiebeln sieht es ähnlich aus. Sie leben in der Vorratsschublade in einem kleinen Körbchen. Das geht meistens relativ gut, weil wir unsere Zwiebelvorräte im Normalfall zügig aufbrauchen. Aber so richtig optimal ist es nicht. Die kleinen Reste der Zwiebelschalen fliegen über kurz oder lang immer in der Vorratsschublade herum, so dass zusätzlicher Putzaufwand entsteht.
Also habe ich mir überlegt, ob ein kleines Aufbewahrungsgefäß nicht sinnvoll wäre, damit die Zwiebeln nicht ganz so viel Gelegenheit haben, eine Konfettiparty in meiner Schublade zu veranstalten.

Was haltet ihr von dieser kleinen, süßen Zwiebeldose namens Venray?

Bildquelle: www.urbanara.de

ZWIEBELDOSE VENRAY
Bildquelle: www.urbanara.de

Ich denke, ich werde mir demnächst genau so eine anschaffen. Meine Vorratsschublade ist hoch genug, weil der Vormieter seine Töpfe darin verstaut hatte (wofür ich lieber die Schränke nehme) und da wäre eine Dose doch eine gute Lösung. Kein Dreck mehr und atmen können die Zwiebelchen darin auch, weil unten so lustige Luftlöcher sind.
Außerdem gebe ich zu, dass das Mädchen in mir schon überlegt, mit welchem Maskingtape ich die Dose wohl verzieren könnte, damit sie noch hübsch(er) aussieht.

Was meint ihr? Hui oder pfui? Wie lagert ihr eure verderblichen Waren, die nicht in den Kühlschrank gehören? Vielleicht habt ihr ja noch einen coolen Tipp für mich :)

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Written by Laura
liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht. Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.