Nach meinem erfolgreichen Küchenexperiment im Bereich vegane Cookies möchte ich das Rezept mit euch teilen und die Gelegenheit nutzen, um das Blogger Stöckchen von Boncibus aufzugreifen. Wer Bock hat mitzumachen, darf es sich einfach nehmen :)

Ich folge einigen Foodblogs, die überhaupt nichts mit Allergien und/oder Intoleranzen zu tun haben, einfach weil ich Kochen und Backen liebe :)
Kürzlich bin ich auf Claudis Blog „Zucker und Salz“ vorbeigestolpert und habe dieses Rezept für Cookies entdeckt.
Ich habe für meine Verhältnisse nun schon länger nicht mehr gebacken, weil einige meiner glutenfreien Experimente nicht so geklappt haben, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Entweder hat es mir nicht geschmeckt oder die Konsistenz war eine Katastrophe. Das kann schon mal demotivieren. Aber damit ist nun Schluss!

Hier kommt das abgewandelte Cookie Rezept: glutenfrei, milchfrei (also logischerweise auch laktosefrei) und vegan.

Zutaten für ca. 30 Cookies
180 Gramm glutenfreies, helles Mehl
100 Gramm glutenfreies Buchweizenmehl (Vollkorn)
150 Gramm (Soja) Margarine
150 Gramm brauner Zucker
50 Gramm weißer Zucker
Ei-Ersatz
2 TL Backpulver
150 Gramm Zartbitterschokolade oder Schokonubsis

cookies_zutaten

Beim Vollkorn Buchweizenmehl habe ich das von Bauckhof verwendet (leider nicht mit auf dem Gruppenfoto, hab ich verschusselt).
Das helle, glutenfreie Mehl ist der Mix von Hammermühle.
Bei den Schokonubsis habe ich auf Zucker verzichtet und die Schoko-Drops von Xucker zum Einsatz gebracht (die habe ich von nu3 zum Probieren bekommen, gibt es hier). Geschmacklich merke ich überhaupt keinen Unterschied zu „normaler“ Zartbitterschokolade.

In meiner Zusammenstellung sind die Cookies sogar vegan. Selbstverständlich ist das kein Muss! Ihr könnt auch Vollmilchschokolade nehmen, anstatt Zartbitter oder Eier verwenden (für die Menge einfach bei Claudi im Originalrezept nachsehen). Auch die Soja Margarine ist keine Bedingung – ich verwende sie einfach sehr gern :) Auch andere Margarinen, die sich zum Backen eignen, können hier zum Einsatz kommen.
Passt das Rezept einfach euren Allergien/Intoleranzen/Bedürfnissen an :)

Zubereitung

Vorbereitung: Zartbitterschokolade hacken, falls ihr keine Schokonubsis zur Hand habt.

1. Backofen auf 180°C vorheizen.
2. Margarine schmelzen und etwas auskühlen lassen.
3. Beide Zuckersorten mit dem Ei Ersatz zu einer flüssigen Masse schlagen*
4. Die geschmolzene Butter hinzugeben.
5. Beide Mehlsorten und das Backpulver hinzugeben.
6. Die Schokoladennubsis unterheben (alternativ die gehackte Zartbitter Schokolade)

*Im Originalrezept steht, dass man die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen soll. Das funktioniert bei Ei Ersatz nicht, also habe ich alles nur so lange mit dem Rührgerät verquirlt, bis eine schöne, flüssige Verbindung entstand.
 Tipp:  Den Ei Ersatz vorher mit der angegebenen Menge Wasser (steht auf der Packung) anrühren.

An dieser Stelle machen wir den Teig Check.
Der Cookieteig sollte nach ordentlichem Rühren nun so fest sein, dass ihr einen Löffel hineinstecken könnt.
cookies_teig

cookies_roh7. Kugeln (etwas größer als ein Raffaelo) formen und auf ein Backblech setzen.
Der Abstand zwischen den Kugeln muss nicht besonders groß sein, da die Cookies nicht extrem in die Breite laufen.
 Tipp:  Backpapier unterlegen!

 

8. Bei 180°C ca 15-20 Minuten backen.
Die Cookies sind gut, wenn sie gegen Ende hin richtig schön aufreißen und den „Cookie Look“ bekommen.
cookies_blech

Das war’s! Klingt einfach? Ist einfach!

Und was soll ich sagen – sie schmecken himmlisch. Gestern Abend waren sie noch sehr weich, aber natürlich konnte es keiner von uns erwarten, sie zu probieren. Ich habe sie auf einem Holzbrett auskühlen lassen und über Nacht in einer Keksdose gelagert.
Heute sind sie am Rand wunderbar knusprig und innen immer noch schön weich. Ich befürchte, sie werden den morgigen Tag nicht mehr erleben ;)

Wer nochmal behauptet, dass man vegane Cookies nicht lecker machen kann, der wird eines besseren belehrt!

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Written by Laura

liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht.

Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.