Makis

Sushi-Bestellung
Foto: Laura Meyer

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Ihr Lieben,

zwischen den ganzen Weihnachtsplätzchen (Rezept für die heute gebackenen Vanille Kipferl kommt ganz bald, versprochen!) habe ich heute mal ein ganz anderes Thema, das mich beschäftigt.
Bestimmt kommt euch folgende Problematik bekannt vor:
Seit meinen Intoleranzen und Allergien ist es für mich relativ schwierig geworden, in Restaurants essen zu gehen. Mit meiner Konstellation von Laktose, Weizen & Ei habe ich natürlich das große Los gezogen, wenn es um’s Essen im Restaurant geht – und ich bin mir sicher, dass es nicht nur bei mir so ist.

Mittlerweile habe ich im direkten Umkreis immerhin zwei Restaurants gefunden, die beide zu größeren Ketten gehören, bei denen ich in jedem Fall etwas zu essen finde: das Mongo’s und einen Sushi Circle.
Man munkelt etwas von einer glutenfreien Pizzeria in der Nähe, allerdings muss man dort wohl mit recht langem Vorlauf reservieren, was bei unserem eher spontanen Freundeskreis nicht immer möglich ist.
Also bleiben Sushi oder Wok.

Gerade kürzlich waren wir wieder einmal im Sushi Circle und haben uns am „All You Can Eat“ Programm ordentlich beteiligt. Es ist jedes Mal köstlich und die Bedienungen und Köche können genau darüber informieren, was im Essen ist und was nicht. Leider habe ich entdeckt, dass es wohl seit einiger Zeit andere Soja Soßen gibt, leider mittlerweile weizenhaltig. Aber ich habe schon gehört, dass es auch kein Problem ist, die eigene Soja Soße mitzubringen, was ich echt super finde.
Auch wenn die Kette Sushi Circle bei jedem „Stiftung Wartentest“ Test supergut abschneidet und es auch wirklich extrem lecker ist, hat der Besuch dort einen Nachteil:
Am Sushi Band sitzt man wie die Hühner auf der Stange und man kann sich maximal mit seinem direkten Sitznachbarn unterhalten. Klar, man kann auch quer durch’s ganze Restaurant brüllen, aber ob das nun unbedingt angebracht ist muss jeder selbst wissen ;) Da wir doch meist mindestens 5-7 Leute sind, ist es dort also nur mäßig gesellig.

Sushi

Sushi-Bestellung
Foto: Laura Meyer

Klar, es ist an und für sich ein wahres Luxusproblem, denn wir handhaben es einfach immer so, dass nach dem Sushi Essen noch in irgendeiner Bar oder bei irgendwem zu Hause eingekehrt wird und dann kann man nach Herzenslust tratschen und quatschen.
Aber trotzdem stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht Alternativen? Hier und dort gibt es kleinere China-Restaurants, die auch Sushi anbieten, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich mich da nicht so ganz herantraue.
Bleibt also noch die Überlegung, ob es nicht einen Lieferservice gibt. Im Fernsehen sehen wir doch auch andauernd, wie die Serienstars Sushi bestellen.

Nun habe ich mal ein bisschen herumgeschaut und beispielsweise bei Lieferando die Möglichkeit gefunden, Sushi nach Hause zu bestellen.
Wenn man über den Lieferservice nun einen seriösen Anbieter findet, wäre das natürlich eine tolle Alternative. Man könnte das Sushi einfach nach Hause bringen lassen, die eigene Soja Soße aus dem Schrank holen, die keinen garstigen Weizen enthält, und mit den Freunden bereits beim Essen gemütlich zusammensitzen und plaudern.
Hat schon einmal jemand über einen Lieferservice Sushi nach Hause bestellt?
Würdet ihr einem Lieferservice da vertrauen? Ich glaube, ich würde vorher auf jeden Fall nochmal anrufen und genau nachfragen, ob die Sachen wirklich gluten- und laktosefrei sind. Sicher ist sicher.

Wie seht und handhabt ihr das? Seid ihr da eher locker? Oder setzt ihr auf Dinge/Restaurants/Lieferanten, die sich bereits bewährt haben?
Ganz alternativ kann man Sushi auch selber machen, so wie ich neulich.

 

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Written by Laura
liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht. Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.