Ihr Lieben,

ich habe mich kürzlich wieder einmal an die Mission „Cupcakes“ herangewagt und habe dieses Mal ein Rezept für euch, wie man aus herrlichen Schokoladen Muffins kleine Cupcake Leckereien zaubern kann.
Ich hatte bislang immer Schwierigkeiten mit den Toppings – entweder waren sie viel zu süß oder sie hatten nicht genügend Festigkeit, um überhaupt den Namen „Topping“ oder „Frosting“ zu verdienen.
Aber jetzt!
Ich habe ein Rezept gefunden, das ganz gut funktioniert hat und wirklich herrlich schmeckt! Und es ist überhaupt nicht schwer. Versprochen.

Rezept Schokoladenmuffins mit Mascarpone Topping

Zutaten Muffins
250 ml laktosefreie Milch
200 gr Zucker
170 gr (Dinkel-) Mehl
80 ml Öl oder 120 gr geschmolzene Margarine*
45 gr Kakao
1 EL Vanillezucker
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

*Will man das Öl durch Margarine ersetzen, benötigt man ca. 100-150gr Mehl mehr!

Zubereitung

1. Die Margarine in einem Topf zerlassen.
2. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und die zerlassene Butter langsam unter Rühren mit einem Rührgerät miteinander verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
3. Den fertigen Teig in Muffinförmchen füllen.
Tipp: Ich fülle immer so viel hinein, dass die Förmchen knapp bis zur Hälfte gefüllt sind. So können die Muffins beim Aufgehen im Ofen nicht über die Form hinauslaufen.
4. Bei 180°C für ca. 20 Minuten im Ofen backen.
Um zu prüfen, ob die Muffins fertig sind, einfach einen Zahnstocher hineinpieksen. Bleibt kein Teig mehr am Holzstäbchen haften, ist der Muffin fertig!

Jetzt ist wichtig, die Muffins gut auskühlen zu lassen. Das Topping sollte erst aufgebracht werden, wenn die kleinen Schätzen erkaltet sind. Sonst läuft man Gefahr, dass das Topping „wegläuft“.

Zutaten Topping
225 gr weiche Butter
300 gr Puderzucker
450 gr (laktosefreier) Mascarpone oder Frischkäse

1. Butter & Zucker mit einem Handrührgerät schaumig schlagen, dann den Mascarpone/Frischkäse hinzugeben und auf kleinster Stufe nur so lange rühren, bis sich beides zu einer Masse verbunden hat.
 Vorsicht:  Auf keinen Fall auf hoher Stufe rühren oder zu lange, sonst gerinnt die Masse und das Topping wird zu flüssig!
2. Die fertige Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf die Muffins spritzen. Sucht euch einfach den Aufsatz aus eurem Spritzbeutelset aus, der euch am besten gefällt und los gehts! Ganz zum Schluss könnt ihr noch nach Belieben verzieren, wie beispielsweise mit bunten Zuckerperlen.

Mein Fazit

Der Geschmack der Muffins mit der Mascarponecreme on Top ist der Wahnsinn! Ich bin normalerweise kein riesen Fan von Buttercreme oder ähnlichem, aber in dieser Verbindung schmeckt es einfach grandios. Vor allen Dingen ist das Topping nicht so unfassbar süß, wie es sonst oft der Fall ist.

Ich habe meine Muffins noch ein bisschen „gepimpt“ und habe in den Teig ein wenig Lebkuchengewürz gegeben. Innen habe ich zwei Kirschen (einfach aus dem Glas) eingebacken. Einfach ein bisschen weniger Teig ins Muffinförmchen geben, zwei Kirschen in die Mitte verfrachten und einen weiteren Löffel Teig drauf, so dass die Kirschen bedeckt sind. Und ab in den Backofen.
Der Wahnsinn!

Beim Aufspritzen des Toppings gestaltete sich für mich ein wenig schwierig, weil ich total ungeübt in sowas bin. Mein Spritzbeutel ist so ein Teil aus Kunststoff, der hat das feste Topping nicht ganz so gut verkraftet, er ist mir nämlich geplatzt. Ich habe dann zuguterletzt einen Frühstücksbeutel genommen, mit der Schere eine Ecke abgeschnitten und mir einen eigenen Spritzbeutel gebastelt. Das hat dann super geklappt, es fehlt eben nur das „Muster“, dass der Aufsatz von einem Spritzbeutel machen würde. Das stört mich jetzt aber nicht sonderlich.

Viel Spaß beim Nachbacken!
Sagt mir mal, wie es bei euch gelaufen ist und ob ihr noch Ideen für Frostings oder andere Füllungen habt (ich will auf jeden Fall nochmal mit Nougat testen).

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Written by Laura

liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht.

Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.