Ich habe euch im letzten Beitrag über die glutenfreien Brötchen und Brote von Huttwiler berichtet.
Hier kommt mein zweiter Bericht, denn ich habe nun auch das Baguette und das Laugenbaguette getestet.
Huttwiler_Paket

Besonders gespannt war ich auf das Laugenbaguette, da ich bislang noch nirgends einen Ersatz für Laugengebäck gefunden habe. Weder in reiner Dinkelausführung, geschweige denn glutenfrei.
Hier habe ich für euch nun auch mal ein Bild davon gemacht, wie die Huttwiler Backwaren im Ofen aufgebacken werden – MIT Folie!

HuttwilerLaugenOfen

Sieht sehr lustig aus, da die Folie sich nach kürzester Zeit im Ofen bereits „aufpustet“, ich hoffe, man kann es auf dem Bild ein wenig erahnen.
Ansonsten ist der Backvorgang ganz normal, Ofen vorheizen, die tiefgekühlten Backwaren rein, Uhr stellen, Backwaren raus.
Beim Öffnen der Tüte sollte man natürlich ein bisschen aufpassen, weil logischerweise alles heiß ist. Das stellt aber keine besondere Herausforderung dar.
Beide Baguettesorten sind laktose- und glutenfrei.

Die Zutatenlisten

Die Zutatenliste des klassischen Baguettes sieht aus wie folgt:

ZUTATEN:
Reismehl 31%, Maisstärke 30%, Wasser, Hefe, Inulin, Sonnenblumenöl, Pflanzenmargarine (Pflanzenöle ungehärtet, Wasser, Emulgator: Monound Diglyceride von Speisefettsäuren), Kochsalz, Psyllium, Verdickungsmittel: Hydroxypropylmethylcellulose, Melasse, Glucosesirup.

Beim Laugenbaguette wie folgt:

ZUTATEN:
Reismehl 35%, Maisstärke 30%, Wasser, Hefe, Inulin, Sonnenblumenöl, Pflanzenmargarine (Pflanzenöle ungehärtet, Wasser, Emulgator: Monound Diglyceride von Speisefettsäuren), Kochsalz, Psyllium, Verdickungsmittel: Hydroxypropylmethylcellulose, Melasse, Glucosesirup, Säureregulator: Natriumhydroxid.

Wenn die beiden Baguettes ca. 10-15 Minuten im Backofen verbracht haben, sind sie fertig zum Verzehr.
Am besten lässt man sie einen Moment abkühlen, bevor man sie anschneidet. Ansonsten reißt das Brot ziemlich auseinander.

Allein anhand der Optik lässt sich bereits erahnen, wie nah die Baguettes an ihre nicht-glutenfreien Kollegen heranreichen.
Auch an der Konsistenz gibt es keinerlei Kritikpunkte: Außen kross und knusprig, innen weich und fluffig. Perfekt!

Der Geschmack

Also kommen wir zum wichtigsten Kriterium, dem Geschmack.
Ich habe seit meinen Intoleranzen/Allergien kein Laugen mehr gegessen und war im Vorfeld schon super glücklich, dass es überhaupt die Möglichkeit gibt, mal wieder etwas zu essen, dass wie Laugen schmeckt.
Der Geschmack ist auch tatsächlich sehr nah am „Original“, auch wenn mir der direkte Vergleich zu einem „Weizenlaugengebäck“ natürlich fehlt.
Ich hatte das Gefühl, dass der Laugengeschmack nicht ganz so intensiv ist, wie man das erwartet, aber letztlich ist das Geschmackssache und total in Ordnung. Es schmeckt in jedem Fall nach Laugen und das ist die Hauptsache!

Das klassische Baguette ist geschmacklich relativ neutral, wie man es von „normalem“ Weißbrot kennt. Es ist lecker und ich finde es richtig gut passend, wenn man es beispielsweise zu Salaten oder zum Grillen isst.
Für ein normales Abendessen bevorzuge ich mittlerweile dunklere Brote, mit mehr Eigengeschmack.
Aber auch das ist eine Geschmackssache. Dafür liebe ich weißes Brot zu den oben genannten Salaten oder zu Gerichten wie Gyros! Yummy!

Auch der zweite Part vom Test-Essen der Huttwiler Produkte endet mit einem positiven Eindruck.
Vielen Dank, dass ich die vielen leckeren Sachen probieren durfte! Definitiv eine Empfehlung.

Die Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt, meine Meinungsbildung bleibt davon unberührt. Der Text spiegelt meine persönlichen Erfahrungswerte wider und erhebt somit keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

Anzeige
Written by Laura
liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht. Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.