Bleiben wir noch ein bisschen beim Thema „glutenfreies Brot“.
Von Huttwiler habe ich ein tolles Testpaket erhalten, von dem ich euch berichten möchte.
Im Paket enthalten waren: Ein Laib Sonnenbrot, ein Mini Baguette, ein Mini Laugenbaguette und ein Ciabatta Brötchen „Rustica“.
Huttwiler_Paket

Das Brot und das Rustica Brötchen habe ich bereits probiert, besonders gespannt bin ich noch auf die beiden Baguettes. Vor allem Laugen! Habt ihr schon Laugengebäck in glutenfreier Variante gefunden? Ich bislang noch nicht! Sobald ich es probiert habe, lasse ich es euch wissen.
Die ganzen Backwaren von Huttwiler sind tiefgekühlt und kommen in einer eigenen Plastikverpackung daher, die backofenfest ist.
Die Idee finde ich sensationell, denn das bedeutet, man kann alle Backwaren einfach mit Folie in den Backofen stecken. So ist eine Kontaminierung mit Gluten ausgeschlossen, selbst wenn man „normale“ Sachen in der Küche verarbeiten würde.

Das Sonnenbrot ist ein kompletter Laib, so dass ich ihn zu einer Gelegenheit aufgebacken habe, als wir Gäste hatten.

Huttwiler_Brot02

Die Zutatenliste liest sich wie folgt:

ZUTATEN:
Reismehl 29%, Maisstärke 25%, Wasser, Tapiokastärke, Hefe, Inulin, Leinsamen 1.5%, Sonnenblumenkerne 1.5%, Sesam 1.5%, Kochsalz, Psyllium, Magermilchpulver laktosefrei, Melasse, Sonnenblumenöl, Glucosesirup, Sojamehl, Verdickungsmittel: , Feuchthaltemittel: Glycerin, Hydroxypropylmethylcellulose, Caramelzuckersirup.

Bei Psyllium musste ich erstmal nachschauen und bin auf Wegeriche gestoßen. Namentlich bekannt ist mir davon auf jeden Fall „Flohsamen“ – gut für den Darm. Ansonsten halten sich die Zusatzstoffe in Grenzen, was ich sehr positiv finde.

Wie oben beschrieben, backt man das Brot in seiner Folie im Backofen. Bereits nach kurzer Zeit duftet es in der Küche wunderbar nach frisch gebackenem Brot.
Nach dem Backen kurz abkühlen lassen und schon kann man das Brot anschneiden.
Die Konsistenz hat mir sehr gut gefallen:
Die Kruste ist knackig und knusprig, innen ist das Brot schön weich und nicht trocken.
Allerdings hatte ich Schwierigkeiten, große Scheiben abzuschneiden, da das Brot durch die Blumenform an den Verbindungsstellen auseinanderbrach. So habe ich aus allen runden Teilen kleine Scheiben geschnitten.
War auch kein Problem, aber die Scheiben sind dadurch eben recht klein.

Geschmacklich war das Brot ein richtiger Kracher.
Die Gäste haben überhaupt nicht bemerkt, dass es glutenfreies Brot war und ich habe es ihnen auch erst hinterher gesagt ;) Richtig lecker, man schmeckt den Mais überhaupt nicht heraus, was ich bei glutenfreiem Brot immer total angenehm finde.

Huttwiler_Brot01

Das zweite getestete Produkt ist das Ciabatta Rustica.
Wie der Name schon verrät, handelt es sich um ein Ciabatta Brötchen.

Huttwiler_Rustica01

Die Zutatenliste sieht fast genauso aus, wie die vom Sonnenbrot. Geschmacklich ist das Rustica aber tatsächlich anders, als das Brot.

ZUTATEN:
Reismehl 35%, Maisstärke 24%, Wasser, Tapiokastärke, Leinsamen 2.5%, Sonnenblumenkerne 2.5%, Sesam 2.5%, Hefe, Inulin, Kochsalz, Psyllium, Feuchthaltemittel: Glycerin, Magermilchpulver laktosefrei, Melasse, Sonnenblumenöl, Glucosesirup, Sojamehl, Verdickungsmittel: Hydroxypropylmethylcellulose, Caramelzuckersirup.

Aufgebacken sieht es dann so aus:

Huttwiler_Rustica03

Das Ciabatta Rustica hat eine tolle Konsistenz und einen tollen Geschmack. Durch die Körner oben drauf bekommt es einen tollen zusätzlichen Geschmack, auch wenn ich mich frage, wie das funktioniert, wenn es fast genau die gleiche Zusammensetzung ist, wie beim Sonnenbrot.
Außen ist es richtig krachend knusprig, innen weich und fluffig.
Eine dicke Empfehlung!

Man kann im Übrigen auf der Webseite von Huttwiler ganz easy nachschauen, welche Bäckerei die Produkte im Sortiment führt: Verkaufsstellen-Finder

Die Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt, meine Meinungsbildung bleibt davon unberührt. Der Text spiegelt meine persönlichen Erfahrungswerte wider und erhebt somit keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

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Written by Laura

liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht.

Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.