Tüdelü!

Heute habe ich mal etwas aus der Rubrik „Für euch nachgefragt“.
Neulich fiel mir beim Einkauf ein Müsli in die Hände, das auf den ersten Blick aussah, als könnte ich es tatsächlich essen.
Knuspermüsli ohne Weizen!

Ich war ganz verzückt, ich hatte eigentlich nicht mehr damit gerechnet, dass man sowas im normalen Supermarktregal findet.
Aber weil ich natürlich nie aufgebe, nehme ich, wann immer ich ein paar Minuten übrig habe, fast alle Müslipackungen in die Hand und studiere die Zutaten.
Die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt.

Zurück zu unserem „Fall“.
Das im Regal neu erspähte Müsli ist von der Marke „Harrisons“.



Ich habe dieses Produkt zuvor noch nicht gesehen, was nicht heißen muss, dass es unbedingt neu am Markt ist. In unsere Supermarktregal ist es definitiv neu.
Der Blick auf die Zutatenliste war zunächst positiv, da wirklich kein Weizen enthalten ist.

Zutaten:
Vollkorn-Haferflocken, Zucker, Kokosraspeln (7%), Rosinen (7%), Fett pflanzlich, Honig, Vollkorn-Hafermehl, Magermilchpulver, Maisstärke, Salz, Aroma Vanillin (enthält Laktose).



Auch für glutenfreie Ernährung dürfte das Müsli geeignet sein, da Hafer angeblich so wenig Gluten enthält, dass selbst Zöliakiebetroffene den Verzehr vertragen.
Das entscheidet aber bitte je nachdem, wie gut und ob ihr Hafer vertragt, die persönlichen Toleranzschwellen sind ja immer sehr individuell.
Negativ ist die ganze, mehr oder weniger versteckte, Laktose im Müsli.
Wieso braucht man Magermilchpulver da drin?
Warum muss das Aroma Vanillin auch noch Laktose enthalten?

Das Müsli wäre perfekt für Intolerante und lag preislich sogar auf einem normalen Müsliniveau, aber nein. Offenbar mag man nicht auf Laktose im Essen verzichten.
Weil mich das geärgert hat, habe ich beschlossen, beim Hersteller mal nachzufragen.

Erstmal war Harrisons Müsli gar nicht ohne Weiteres im Netz zu finden, aber dennoch:
Die Dailycer Deutschland GmbH scheint der Produzent zu sein.

Bin gespannt auf die Antwort auf meine Mail.

Liebste Grüße
Eure

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Written by Laura
liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht. Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.