Ihr Lieben,

wir haben hier und auch auf Facebook immer wieder das Thema:
Nehmt ihr Laktasetabletten?
Und wenn ja, welche?

Zu diesem Thema berichte ich heute etwas über einen Selbstversuch.

Der Ein oder Andere unter euch hat vielleicht schon von den Jungs der „Laktasekampagne“ gelesen oder gehört.
Wenn nicht, wird es höchste Zeit :)

Die neueste Entwicklung des kleinen Teams sind die „Laktase Millis„.
Und genau diese Laktasetabletten habe ich freundlicherweise vom lieben Martin zur Verfügung gestellt bekommen, als sie noch in der Testphase waren. Die Tabletten waren schon fertig entwickelt, aber es galt noch auszuprobieren, wie gut sie bereits funktionieren.
Aber keine Sorge, mittlerweile ist die Testphase natürlich abgeschlossen und die Millis sind für jeden erhältlich. Dazu später mehr.

Da ich ohnehin gern viele Dinge ausprobiere, habe ich für den Selbstversuch zugesagt.
Kurze Zeit, nachdem ich mich bereit erklärt hatte, zu testen, erreichte mich schon das Millis Paket per Post.



Die Verpackung ist mal so ganz anders, als man es von Laktasetabletten gewohnt ist.
Die Millis kommen in einer kleinen, sehr adretten Metalldose daher, die man in leerem Zustand auch wunderbar anderweitig nutzen kann :)



Auf dem Etikett der Dose befinden sich alle notwendigen Hinweise.
Man erkennt sofort, dass stolze 500 Tabletten in dieser kleinen Dose vorhanden sind, die jeweils mit 5000 FCC eine verhältnismäßig hohe Dosierung von Laktase aufweisen.
Ebenfalls von Vorteil empfinde ich, dass wir über Tabletten sprechen und nicht über Kapseln.
Bei Kapseln besteht oft das Problem, dass beispielsweise sehr bewusste Vegetarier mit der darin verarbeiteten Gelatine hadern.





Öffnet man die Dose zum ersten Mal, darf man nicht erschrecken:
Es staubt gewaltig ;)
Die kleinen Tabletten werden nach der Produktion nicht „abgepustet“, so dass feine Rückstände beim ersten Öffnen aufgewirbelt werden.
Aber keine Sorge: Das tut der Wirkung der Tabletten keinen Abbruch, denn der Wirktstoff ist drin und nicht außen rum ;)

Warum die Tabletten „Millis“ heißen wird sofort erkennbar – sie sind total winzig!



Ich habe den Härtetest mit Fast Food (ich kann einfach nicht ohne) gemacht und tatsächlich nur eine Milli zum Essen genommen und siehe da – obwohl das Projekt damals noch in der Testphase war, passierte rein gar nichts!
Die Laktose im Essen konnte mir nichts anhaben, obwohl das gerade bei Fast Food bei mir immer recht kritisch ist.
Der erste Test hatte mich vollstens überzeugt!

Bei dem einen Versuch blieb es natürlich nicht, ich wollte mein Feedback für die Laktasekampagne schließlich nicht darauf stützen, ob ich vielleicht in extrem guter Tagesform war.
Ein paar Tage später habe ich dann eine Milli zum Vanilleeis genommen und konnte wieder mit keinen Symptomen dienen.
Da in der Dose 500 Millis in ihrer WG wohnen, habe ich natürlich noch einen großen Vorrat und verwende mittlerweile gar kein anderes Produkt mehr.
Ich bin vollstens zufrieden und kann nur sagen:
Die Millis sind wirklich eine Empfehlung wert!

Was mir besonders gut gefällt ist, dass man bei der höheren Laktasedosierung von 5000 FCC den Vorteil genießt, nicht zwei oder noch mehr Kapseln/Tabletten zum Essen nehmen zu müssen.
Im Normalfall reicht eine Winztablette aus, um die Laktase für eine Mahlzeit in Schach zu halten.
Noch dazu kommt, dass die Tabletten so klein sind – wir hatten das Thema hier schon einmal, dass sich viele Menschen mit dem Schlucken von Kapseln so gar nicht anfreunden können. Die waren schon immer happy über die Erfindung der Kautabletten.

Ein bisschen kritisch bin ich mit der Konsistenz der Millis.
So lange sie in ihrer Dose wohnen, sind sie natürlich fest und stabil.
Nimmt man sie in den Mund, werden sie sofort weicher und beginnen, sich aufzulösen. Ich hatte beim allerersten Einnehmen sofort die Assoziation „Fischfutter“!
Fragt mich nicht warum, ich habe noch nie Fischfutter gegessen, also keine entrüsteten E-Mails, bitte :D

Das habe ich als Feedback auch übermittelt, eigentlich wollte Martin mal Fischfutter essen, um einen realistischen Vergleich zu ziehen – muss mal fragen, was aus der Idee geworden ist :D
Dennoch tut das der Sache keinen Abbruch, denn die Milli ist so klein, dass sie quasi „sofort weg“ ist, sobald man sie im Mund hat. Und das sogar ohne was dazu zu trinken.

Jetzt fragt ihr euch sicher:
Laktasekampagne? Martin Wer? Was sind das überhaupt für Leute? Wo bekommt man das Zeug nun eigentlich?
Und was kostet der Spaß?

Darauf gibt es selbstverständlich Antworten!
Den Link zur Webseite der Laktasekampagne findet ihr hier.
Den Link zur entsprechenden Facebookseite hier.
Damit wären schon einmal die ersten Fragen abgehandelt.
Dort könnt ihr euch über das wer, was, wo, wie, warum informieren.

Die Millis könnt ihr online bestellen und zwar genau hier.

Damit ist auch die letzte Frage bezüglich des Preises beantwortet.
Für 500 Milli Tabletten zu je 5000 FCC zahlt ihr derzeit 39€.
Im ersten Moment denkt ihr jetzt vielleicht „WAS? NEUNUNDDREISSIG EURO?!“
Aber!
Rechnet mal nach:
Auf 500 Tabletten heruntergerechnet, bleibt ein Preis von 8 Cent pro Tablette.
Ist das wirklich teuer?

Die Vergleiche mit Aldi, Lidl, Drogerien und sogar Apotheken hinken teilweise, da die Dosierung der günstigsten Laktasetabletten nicht vergleichbar ist.
Bei Aldi Angeboten hat die einzelne Kapsel nur 1500 FCC – eine Milli 5000 FCC.
Auch die Kapseln aus Drogeriemärkten haben oftmals nur Dosierungen zwischen 1500 und 3000 FCC.
Im Verhältnis müsste man hier also mehr Laktasekapseln zum Essen nehmen und käme am Ende bei einem ähnlichen Preisniveau an, teilweise würde man sogar noch mehr zahlen.

Jetzt stellt sich noch die Frage:
Wie oft nehmt ihr Laktase zum Essen ein? Wie sehr achtet ihr auf eure Ernährung?
Nutzt man nicht zu jeder Mahlzeit Laktasetabletten, sondern beispielsweise nur zum Mittagessen in der Kantine, kommt man mit einer Dose Millis vermutlich ein ganzes Jahr aus.
Ich finde, das setzt die 39€ in eine vernünftige Relation.

Plus, man hat die Vorzüge der kleinen Tabletten, die man ohne Flüssigkeit selbst zum Brötchen-to-go einwerfen kann.

Schaut es euch einfach mal an, einen Blick ist es in jedem Fall wert!



Ich bin mit dem Präparat vollends zufrieden und werde definitiv dabei bleiben :)

In diesem Sinne, entlasse ich euch ins Wochenende, thihi ^^

Liebste Grüße
Eure

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Written by Laura

liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht.

Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.