Alle Twix-Fans, aufgepasst!

Kürzlich gab es bei der lieben Steffi auf ihrem Kochtrotz Blog ein Rezept, um gluten- und laktosefreies Twix nachzubauen.
Natürlich konnte ich mir das Nachmachen nicht lange verkneifen und habe gestern die Küche verwüstet in eine Keksfabrik verwandelt.

Ich habe anstatt glutenfreiem Mehl Dinkelmehl (Typ 630) verwendet, da ich ja „nur“ keinen Weizen essen kann.
Anstelle von 1 Ei habe ich Ei-Ersatz verwendet und damit die Teigmasse hergestellt.
Hat soweit alles gut geklappt, allerdings erschien mir der Teig zu „flüssig“, bzw. klebrig.
Habe ihn dann trotzdem 1 Stunde in den Kühlschrank gepackt, wie’s im Rezept steht.

Nach der Ruhephase war er immer noch zu nass, so dass ich mit zusätzlichem Mehl nachhelfen musste – ansonsten hätte er sich überhaupt nicht in Form bringen lassen.
Ich hatte schon ein bisschen Muffe, dass das nichts wird, als ich meine Keksriegel in den Backofen geschoben habe, aber siehe da, nach ca. 12 Minuten sah das Ganze dann doch recht keksig aus.

Nachdem der Teig abgekühlt war, wurde er auch recht fest (im warmen Zustand war es eher wie Biskuit).
Also nächster Schritt.
Karamell herstellen.

Karamell ist mein absoluter Angstgegner, wie man im Fußballjargon sagen würde.
Entweder es brennt mir an oder verklumpt oder wird zu schnell fest, oder oder oder.
Die Liste der „oh shit“ Erlebnisse ist fast unendlich lang.

Mit ein bisschen Geduld hat es dann aber geklappt – habe anstelle von normalem Zucker Puderzucker verwendet.
Allerdings mein beliebtes Problem:
Die Masse wurde während des Verarbeitens total schnell zähflüssig und fest.
Also hieß es, zackig zackig!

Das erste Ergebnis, sprich „Keks mit Karamell“ sah dann so aus:



Im nächsten Schritt habe ich 50% Cacao Schokolade von Lindt geschmolzen, weil ich dachte, dass das besser passt, als Zartbitter Schokolade.
Schmelzen hat ohne Komplikationen geklappt, das „Anbringen“ auf den „Riegeln“ war allerdings so eine Sache ;)
Sagen wir mal:
Für den ersten Versuch kann man es durchgehen lassen, an der Ästhetik muss aber auf jeden Fall noch gearbeitet werden.
Sah letztlich dann so aus:



Jetzt fragt ihr euch sicher:
Und? Wie schmeckt das?

Ich finde, es schmeckt trotz einiger Mängel gut :D

Ich habe das Problem, dass meine Schokolade nicht richtig fest geworden ist.
Selbst nachdem die Kekse über Nacht getrocknet haben, ist die „Glasur“ ein wenig „weich“.
Das tut dem Geschmack keinen Abbruch, aber es macht das Essen zu einer kleinen bis mittelgroßen Sauerei :D
Und mir ist die 50% Cacao Schokolade ein bisschen zu dominant.
Den nächsten Versuch werde ich mit Zartbitter starten, da mir das Karamell viel zu wenig zum Ausdruck kommt.

Es ist definitiv ein Rezept zum Nachmachen – es lohnt sich!
Ich werde demnächst mal herumprobieren, wo meine Verfehlungen liegen :D

Das Rezept findet ihr bei Steffi – und zwar genau hier.

Keksige Grüße
Eure

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Written by Laura

liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht.

Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.