Am Freitag habe ich von der lieben Sabrina einen Link geschickt bekommen, zu einem Artikel über Laktoseintoleranz.

Dieses Mal berichtet die Krankenkasse BKK über die „überflüssigen“ laktosefreien Lebensmittel.
Irgendwie ist es leider keine Überraschung, dass man auch hier den Marktcheck der Hamburger Verbraucherzentrale als Grundlage für den Artikel verwendet.
Dazu veröffentlichten einige Blogger bereits einen offenen Brief an die Verbraucherzentrale – leider ohne nennenswertes Feedback zu erreichen.
Leider wurden alle dort aufgestellten „Fakten“, Meinungen und Aussagen in keinster Weise hinterfragt, sondern von der BKK einfach nur eins zu eins wiedergegeben.

Wunderbar, wir können uns nun wohl darauf einstellen, dass die Diskussion um „überflüssige“ laktosefreie Lebensmittel weiter gepusht und vermarktet wird und sich viele Medien damit begnügen, diesen fragwürdigen Marktcheck einfach nur nachzuplappern und zu zitieren.
Da kommt Freude auf.

Interessant ist vor allem die Aussage im Artikel „Betroffene Personen haben eine persönliche Toleranzgrenze an Laktose, die vom Arzt individuell geprüft werden kann.“.
Mit welchem top modernen Verfahren das so genau bestimmt werden kann, möchte ich gern mal hören – offenbar klafft da bei mir eine riesige Wissenslücke.

Zum Artikel der BKK geht es HIER.

Macht euch einfach selbst ein Bild.
Ich find’s unmöglich, dass nun auch Krankenkassen anfangen, alle möglichen Informationen ungeprüft nachzuplappern. Verbraucherzentralen sind die eine Sache, aber Krankenkassen?
Nunja.

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Written by Laura
liebt es in der Küche herumzuwurschteln, ganz besonders wenn es ums Backen geht. Glutenfrei seit Januar 2014, laktose- und weizenfrei seit September 2010.